Das Dämmkissen

 

Es gibt bereits seit mehreren Jahrzehnten Dämmkissen in der Wärmedämmtechnik.

 

Anfangs wurden sie aus Glas- oder Asbestfasertücher zurechtgeschnitten und mit einem Draht- bzw. Glasfaden von Hand zu einer Hülle vernäht. Diese Hülle wurde mit Mineral-, Asbest- oder keramischer Dämmwolle gefüllt.

 

Zur Verbindung mehrerer Dämmkissen untereinander wurden Haken angebracht, welche mittels Draht miteinander verzurrt wurden. Sie fanden Einsatz unter anderen im Schiffsbau und im Kraftwerken an Turbinen und Heißdampfventilen.

 

Auch heute noch werden Kissen dieser Art gefertigt und eingesetzt. In den Neunziger Jahren fand eine große Veränderung statt. Es wurden Dämmkissen in der chemischen Industrie eingesetzt, welche die neuartige Teflon-Oberflächenbeschichtung hatten. Mit dieser Beschichtung war eine Feuchte-, Säuren-, Laugen- und UV-Beständigkeit gegeben.

Zudem fanden noch Klett- und Klemmschnallenverschlüsse, Kevlar- und Teflonnähfäden, und eine sinterfeste Glasnadelmatte als Dämmstoff Einzug in den Markt, womit eine perfekte Kombination zur Herstellung von Dämmkissen geboren war.

 

Aus diesen Materialien konstruierte Herr Ralf Rüßel 1993 ein passform-genaues Kissen, welches heute in vielen Bereichen Anwendung findet.

Folgende Vorteile bietet das neue Kissen:

 

  • sekundenschnelle Montage
  • feuchtigkeitsbeständig
  • Säuren-, Laugen-, UV- beständig
  • hohe Langlebigkeit
  • wiederverwendbar
  • leichte Handhabung
  • nichtbrennbar
  • gewährleistet einen schnellen Zugang zur Anlage
  • Anwendung bis ca. 1000°C
  • erhöhter Unfallschutz
  • kein teueres Fachpersonal nötig
  • flexibel
  • keine Wärmebrücken
  • bessere Dämmwirkung

(c) 2016 FIRMA RALF RÜßEL - ISO-R